Aktuelles
23.08.2010
Seit dem letzten Update wurden die übrigen verfügbaren Digitalisate aus Bestand 223 (Jesuiten) von Yvonne Bergerfurth in das Digitale Archiv eingespeist:
- A 640, Heft 1-21 (Mitgliederkataloge der einzelnen Niederlassungen der Provinz Niederrhein, 1669-1772)
- A 642 (Jahresberichte der Provinz Niederrhein, )
- A 644, Heft 1-3 (Jahresberichte der Provinz Niederrhein, 1688-1696)
- A 645, Heft 1-3 (Jahresberichte der Provinz Niederrhein, 1697-1707)
- A 646, Heft 1-3 (Jahresberichte der Provinz Niederrhein, 1708-1720)
- A 647, Heft 1-4 (Jahresberichte der Provinz Niederrhein, 1721-1731)
- A 648, Heft 1-4 (Jahresberichte der Provinz Niederrhein, 1732-1739)
- A 649 (Jahresberichte der Provinz Niederrhein, 1741-1748)
- A 650 (Jahresberichte der Provinz Niederrhein, 1749-1755)
- A 651 (Jahresberichte der Provinz Niederrhein, 1756)
- A 716 (Ungedruckte Verordnungen für die Ordensprovinz mit vielen Nachträgen, 17. Jahrhundert)
- A 728 (Beschlüsse der 14. Generalkongregation des Jesuitenordens in Rom, 1696-1697)
Außerdem ist das Copiebuch Lit. G (RH 10), 15. Jh., aus dem Best. 210 (Domstift) neu im Digitalen Archiv verfügbar.
von: Janusch Carl
Ältere Neuigkeiten überspringen09.07.2010
Das Historische Archiv der Stadt Köln (HAStK) hat mit dem Landesarchiv NRW archivpädagogische Lernangebote im Rahmen des Projektes "Geschichte in der Werkstatt" entwickelt.
Mit neuen Schwerpunkten in der archivpädagogischen Arbeit - z. B. Schadensbilder und Schadensbehebung - setzt das HAStK einsturzbedingte Akzente. Das Projekt greift die verstärkte Aufmerksamkeit auf Restaurierung und Konservierung von Kulturgut auf.
"Geschichte in der Werkstatt" ist ein archivpädogisches Angebot, das sich an Schüler- und Jugendgruppen richtet und kostenlos gebucht werden kann. Das Projekt versteht sich auch als Anregung für die pädagogische Arbeit anderer Archive.
Weitere Infos über "Geschichte in der Werkstatt" und einen Info-Flyer als Download finden Sie auf der Homepage www.archivundjugend-restaurierungswerkstatt.de/
Ansprechpartnerin beim HAStK für Archivpädagogik ist Frau Monika Frank, Tel. 02 21/2 21-23658, E-Mail: monika.frank@stadt-koeln.de.
von: Digitales Historisches Archiv Köln
Ältere Neuigkeiten überspringen01.07.2010
Den neuesten größeren Bestand an Digitalisaten hat uns Yvonne Bergerfurth zur Verfügung gestellt. Es handelt sich hierbei um 32 Akten aus dem Bestand 223 - Jesuiten. Frau Bergerfurth hat den Bestand im Auftrag des Kölner Gymnasial- und Stiftungsfonds bis zum Einsturz verzeichnet. Das hieraus erwachsene Promotionsvorhaben trägt den Arbeitstitel "Die Seelsorgetätigkeit der Kölner Jesuiten".
Von den Digitalisaten sind bisher folgende Verzeichnungseinheiten im Digitalen Archiv abrufbar (alle Best. 223):
- A 21 - Korrespondenzen der Patres (1600-1775)
- A 33 - Kölner Ursulagesellschaft und Kölner Ursulinen (17. Jahrhundert)
- A 51 - Briefkopiar der Marien-Sodalität (1575-1591)
- A 52A und A 52B - Verzeichnis der Präfekten und Jahresberichte der Sodalitas maior (1576-1589)
- A 53 - Bruderschaftsbuch der Engel-Sodalität (1595-1679)
- A 54 - Mitgliederverzeichnis der Sodalitas minor (1596-1669)
- A 55 - Mitgliederverzeichnis der Bürger- (Handwerker-) Bruderschaft U.l. Frau und der hl. Drei Könige (1612-1617)
- A 57 und A 58 - Mitgliederverzeichnis und Protokollbuch der Bürgerbruderschaft (1644-1648, 1656-1672)
- A 59 und A 59B - Bruderschaftsbuch und Verstorbenenliste der Todesangstbruderschaft (1684-1724, 1757-1764)
- A 59A - Weihegeschenke der Sodalität der Metaphysiker (ca. 1700)
- A 60 - Rechnungsbuch der Arme-Seelen-Bruderschaft (1729-1777)
Im gleichen Bestand (223) ist nun eine Karte der jesuitischen Güter im Kirchspiel Gilgenberg, A 82 (17. Jahrhundert/1723), von Otmar Falkner verfügbar.
Außerdem wurden fünf digitalisierte Schreinsbücher (Best. 101) von Prof. Franz-Josef Arlinghaus in das Archiv eingespeist: Nr. 479-483, alle Schöffenschrein - Sententiarum (1321-1569).
von: Digitales Historisches Archiv Köln
Ältere Neuigkeiten überspringen28.05.2010
Seit dem letzten Update gab es neue Einträge in folgenden Verzeichnungseinheiten:
- Best. 101 (Schreinsbücher): Nr. 270 und 272 (Niederich - Generalis), Nr. 319 und 320 (Airsbach - Sententiarum)
- Best. 208 (Abtei Deutz): A 80 (Zwei Zinsregister der Abtei Stablo von ihren Gütern zu Remagen)
- Best. 210 (Domstift): A 33 (Domhof zu Hersel - Pachtbrief)
- Best. 215 (Gereon): A 43b, A 44 (Ahrweiler - Zins- und Kurmedenregister) und A 49a (Böckum - Zinsgüter)
- Best. 218 (Groß St. Martin): A 1f (Hauszinsen zu Köln und Heberegister)
- Best. 233 (Kartäuser): RH 7 und RH 8 (Heberegister)
- Best. 234 (Katharina): A 68 (Comanderiehof zu Sinsteden)
- Best. 251 (Mariengraden): A 33a (Stiftsbesitz zu Vernich - Abgabenregister), A 41 (Heberegister der Einkünfte in Westfalen), RH 1 (Memorienbuch)
- Best. 259 (Pantaleon): A 11a (Born, Bracht - Rechte und Gewohnheiten), A 15 (Hof zu Camp - Register)
- Best. 295 (Geistliche Abteilung): GA 106b (Gereon - Einkünfte-Register)
- Best. 330 (Auswärtiges): Nr. 320 (Diplomatarium des Speyerer Doms)
- Best. 7030 (Chroniken und Darstellungen): Nr. 50 (Hermann Weinsberg - Liber Senectutis) und Nr. 52 (Das boich Weinsberg)
Die Digitalisate wurden zur Verfügung gestellt von Prof. Franz-Josef Arlinghaus, der Abteilung für Rheinische Landesgeschichte und der Arbeitsstelle Rheinische Sprachforschung der Universität Bonn sowie dem Landesarchiv Speyer.
von: Digitales Historisches Archiv Köln
Ältere Neuigkeiten überspringen03.05.2010
Seit dem letzten allgemeinen Update zu Neueinträgen im Digitalen Archiv sind nun schon wieder einige ereignisreiche Monate vergangen. Neben den ca. 90.000 Einträgen des Historischen Archivs der Stadt Köln zu den Beständen 7010, Handschriften Wallraf, und 7020, Sonstige Handschriften, gab es ca. 2.000 Einträge von anderen Institutionen und Privatpersonen. Aufgrund dieser Masse werden hier nur die betreffenden Bestände und Einsteller aufgelistet.
In folgenden Beständen gibt es neue Einträge:
- Best. 1, Haupturkundenarchiv (HUA)
- Best. 3, Haupturkundenarchiv - Nachträge
- Best. 10, Ratsprotokolle
- Best. 20, Briefbücher
- Best. 30, Verfassung und Verwaltung (V+V)
- Best. 38, Gülich
- Best. 45, Reformationen
- Best. 50, Köln und das Reich
- Best. 110, Testamente
- Best. 201, Andreas
- Best. 204, Aposteln
- Best. 207, Cäcilien
- Best. 210, Domstift
- Best. 214, Georg
- Best. 215, Gereon
- Best. 238, Kreuzbrüder
- Best. 239, Kunibert
- Best. 251, Mariengraden
- Best. 264, Severin
- Best. 295, Geistliche Abteilung (GA)
- Best. 740, Bauverwaltung
- Best. 1001, Bartholomäus Josef Blasius Alfter
- Best. 1039, Gebrüder Farragines Gelenii
- Best. 1068, Gustav von Mallinckrodt
- Best. 1311, Rolf Bjerke
- Best. 1389, Werner Rusche
- Best. 1552, Eberhard von Groote
- Best. 7002, Folio-Handschriften der Gymnasial-Bibliothek
- Best. 7004, Quart-Handschriften der Gymnasial-Bibliothek
- Best. 7008, Oktav-Handschriften der Gymnasial-Bibliothek
- Best. 7030, Chroniken und Darstellungen
- Best. 7050, Fragmente
Bereitgestellt wurden die entsprechenden Digitalisate bzw. Einträge in alphabetischer Reihenfolge von der Arbeitsstelle Rheinische Sprachforschung an der Universität Bonn, Ursula Bamberg, Daniel Berger, Bernd Dreher, Christoph Franke, Thomas Frenz, Agnes Heine, dem Hill Museum and Manuscript Library, der Kommission für Deutsche Literatur der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Christian Nieske, Peter Peusquens, Hans Schlebusch, Daniela Schubert, Günter Thiemann, Daniela Wilmes und Christoph Winterer. Vielen Dank!
von: Janusch Carl
Ältere Neuigkeiten überspringen23.04.2010
Pünktlich zum Umzug des Historischen Archivs der Stadt Köln an den Heumarkt präsentieren wir ab heute die ersten digitalisierten Mikrofilme des HAStK.
Dies sind nahezu alle Wallraf-Handschriften (Best. 7010) und Sonstige Handschriften (Best. 7020). Insgesamt sind damit über 700 Handschriften mit ca. 90.000 Einzelbildern im Digitalen Archiv verfügbar. Damit wurde die Gesamtzahl der Einträge an einem Tag verzehnfacht.
Für die Zukunft ist die Implementierung aller digitalisierten Mikrofilme des HAStK geplant, dies werden mehrere Millionen Bilder sein.
Ab Montag wird das HAStK an einer neuen Adresse, Heumarkt 14, zu finden sein. Dort wird ein neuer Lesesaal eingerichtet, von dem aus auch der Zugriff auf den Digitalen Lesesaal möglich sein wird. Die offizielle Pressemitteilung finden Sie hier: www.stadt-koeln.de/1/presseservice/mitteilungen/2010/04381/
von: Janusch Carl
Ältere Neuigkeiten überspringen20.04.2010
Der Einsturz des Historischen Archivs der Stadt Köln verursachte auch international große Resonanz. Besonders viele Zuschriften und Hilfsangebote erhielten wir aus den westlichen Nachbarländern, aber auch aus den USA und aus Japan.
Von den japanischen Forschern wurde bald nach dem Einsturz eine Unterschriftenaktion gestartet, die die Eröffnung eines provisorischen Lesesaals unterstützen sollte. Eine eigene Homepage zu der Katastrophe informiert dort seit einem Jahr über aktuelle Geschehnisse (groups.google.co.jp/group/japanese-solidarity-for-cologne-historical-archive).
Unter Federführung von Frau Dr. Yuki Ikari, ehemals Doktorandin der Rheinischen Landesgeschichte in Bonn, wurden in Japan über 1000 EUR an Spendengeldern gesammelt und zur Hälfte dem Digitalen Historischen Archiv und den Freunden und Förderern des Historischen Archivs überwiesen.
Wir möchten uns an dieser Stelle ganz besonders für die große Anteilnahme in Japan bedanken!
von: Janusch Carl
Ältere Neuigkeiten überspringen13.04.2010
Die Ausstellung "Köln in Berlin" im Martin-Gropius-Bau ist am Sonntag zu Ende gegangen. Sie ist auf großes Interesse gestoßen und hat die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit ein Jahr nach dem Einsturz noch einmal auf das Kölner Archiv gelenkt.
Dies zeigt sich nicht zuletzt daran, dass seit Ausstellungsbeginn über 20.000,- EUR an Patenschaftsgeldern für beschädigte Archivalien eingegangen sind. Dafür möchten wir uns auch im Namen des Historischen Archivs der Stadt Köln recht herzlich bedanken!
Ein Spendenaufruf von 20 Kölner Persönlichkeiten wurde aufgrund einiger kritischer Kommentare zur Kölner Kommunalpolitik nicht in den Ausstellungskatalog aufgenommen. Er ist jedoch mit einem Vorwort von Walther König im PDF-Format unter folgendem Link zu finden: www.buchhandlung-walther-koenig.de/termine/standpunkte.pdf
von: Digitales Historisches Archiv Köln
Ältere Neuigkeiten überspringen16.03.2010
Seit einer Woche ist das Digitale Historische Archiv Köln in der Ausstellung "Köln in Berlin. Nach dem Einsturz: Das Historische Archiv" mit einer Medienstation vertreten. Näheres zur Ausstellung erfahren Sie hier: www.berlinerfestspiele.de

Die Medienstation wurde uns vom Haus der Geschichte in Bonn zur Verfügung gestellt. Unser Dank gilt hier besonders Herrn PD Dr. Harald Biermann, Herrn Stefan Ziegler und Frau Tina Stürmeyer.
Der Transport von Bonn nach Berlin erfolgte kostenlos durch die Firma Geuer International GmbH (www.geuer.de). Vielen Dank an Herrn Horst Geuer!
Schließlich wurde der Aufbau der Station in Berlin durch Frau Julia Wagner und die Haustechnik des Martin-Gropius-Baus realisiert. Auch hierfür möchten wir uns recht herzlich bedanken.
Die Ausstellung endet am 11. April 2010.
von: Janusch Carl
Ältere Neuigkeiten überspringen03.03.2010
Heute jährt sich zum ersten Mal der Tag der Katastrophe: Vor genau einem Jahr stürzten das Historische Archiv der Stadt Köln und mehrere Nebengebäude ein. Zwei junge Männer fanden dabei den Tod.
Noch immer liegen Archivalien in der Unglücksgrube. Aber selbst wenn alle Archivalien geborgen wären: Die Rekonstruktion der Bestände und die Restaurierung der Archivalien werden wohl erst in Jahrzehnten abgeschlossen sein, etliche Schätze aus dem Archiv sind für immer verloren.
Für uns ist dies kein Grund zur Resignation, wir werden uns auch weiterhin mit voller Kraft für die digitale Präsentation und Rekonstruktion dieses einmaligen Archivs einsetzen. Für dieses Ziel erhalten wir sehr viel Unterstützung, für die wir uns an dieser Stelle recht herzlich bedanken möchten!
Aus Anlass des einjährigen Gedenktages wurde am vergangenen Montag im Domforum das Buch "Gedächtnisort. Das Historische Archiv der Stadt Köln" vorgestellt. Darin berichtet Dr. Andreas Berger ausführlich über die Planungen für das Digitale Historische Archiv. Der Böhlau Verlag spendet dem Historischen Archiv für jedes verkaufte Buch 2,- € zum Wiederaufbau. (Weitere Informationen hier: www.boehlau.de/978-3-412-20490-7.html)
Am heutigen Tag wird es viele Beiträge in den verschiedenen Medien geben. Aus unserem Team wird Dr. Andreas Rutz heute von 16-16.15 Uhr im DRadio Wissen interviewt. Dieses ist auch über das Internet abrufbar: wissen.dradio.de/
Ab Samstag findet im Martin-Gropius-Bau in Berlin die Ausstellung "Köln in Berlin. Nach dem Einsturz: Das Historische Archiv" statt. Die Ausstellung endet am 11. April, auch das Digitale Archiv wird vertreten sein. Nähere Infos: www.berlinerfestspiele.de/de/aktuell/festivals/11_gropiusbau/mgb_04_programm/mgb_04_kommende_ausstellungen/mgb_04_komm_Ausstell_ProgrammlisteDetailSeite_14249.php
von: Janusch Carl
Ältere Neuigkeiten überspringen08.02.2010
Heute konnten wir den 10.000sten Eintrag im Digitalen Archiv feiern. Angesichts der Millionen zu erwartenden Digitalisate nimmt sich diese Zahl zwar immer noch sehr klein aus. Die Verdoppelung von 5.000 auf 10.000 Einträge innerhalb der letzten zweieinhalb Monate zeigt aber, dass die Effektivität des Digitalen Archivs bereits bedeutend verbessert wurde. Besonders erfreulich ist, dass auch von Nutzern weiterhin Digitalisate zur Verfügung gestellt werden. Das Digitale Archiv ist also auch in der Wahrnehmung der Nutzer immer noch von großer Bedeutung.
Seit dem letzten Update kamen 1093 Einträge neu hinzu. Im Einzelnen sind dies aus dem Bestand 10 (Ratsprotokolle) die Ratsmemorialbücher 1 (1396-1439) und 2 (1440-1473) sowie Teile des dritten (1473-1501), aus dem Bestand 30 (Verfassung und Verwaltung) Reformstatuten (V 38, 1437-1782), ein Schickungsverzeichnis (C 17, 1468-1512), Teile der beiden Ratsmemorialen C 25 (1333-1353) und C 26 (1381-1387), außerdem Memorialbücher des Protonotars (C 31, 1435-1468 und C 32 1470-1475 [mit Kriegskommissionsprotokollen]), eine Schöffenordnung von 1390 (G 286) und Eintragungen des Hochgerichts und der Ratsgerichte von 1230-1448 (G 326a). Auch diese Digitalisate wurden alle von Herrn Professor Franz-Josef Arlinghaus, Bielefeld, zur Verfügung gestellt.
Darüber hinaus wurden einige Fotografien aus dem Nachlass der Familie Schmidt-Thomé (Best. 1217) von Dr. Paul-Georg Custodis, Mainz, eingetragen.
Christine Kämmerer nahm verschiedene Eintragungen zum Thema der Umgestaltung des ehemaligen Festungsrings vor: Karten und Pläne aus diversen Beständen sowie Abschriften aus den Beständen 740 (Bauverwaltung) und 902 (Bürgermeister Konrad Adenauer).
von: Janusch Carl
Ältere Neuigkeiten überspringen18.01.2010
In der letzten Woche gab es 505 neue Einträge im Digitalen Archiv. Diese wurden alle von Prof. Dr. Franz-Josef Arlinghaus, Bielefeld, zur Verfügung gestellt.
Aus dem Bestand 1, dem Haupturkundenarchiv, wurden eine Protestnote gegen den Gewandschnitt außerhalb der dafür vorgesehenen Gaddemen (U 1584a), ein Sühnebrief von 1341 (U 2/1667), Statuten des Wollenamts von 1398 (U 2/5926), ein Schiedsurteil von 1429 (U 10500a), die Urfehde des Simon von Kestenich von 1436 (U 11180), Auszüg aus Gerichtsbüchern, jeweils angelegt 1446 (U 11882 und U 11898A), eine Urkunde über die Neubesetzung des Schöffenkollegiums von 1448 (U 3/12041), ein Vidimus eines kaiserlichen Kammergerichtsurteils von 1453 (U 3/12498) und ein Schiedsspruch des Johann von Belle von 1471 (U 13134) eingestellt.
Aus dem Bestand 2, HUA-Kopien, können nun "Das Weiße Buch" der Schöffen, Laufzeit 1157-1486 (Nr. 1), und ein Urfehdebuch, Laufzeit 1441-1474 (Nr. 7), eingesehen werden.
Von Bestand 30, Verfassung und Verwaltung, sind vier neue Verzeichnungseinheiten hinzugekommen, alle die Ratsgerichte betreffend: G 8 von 1478, G 9, ein Vorschlag zur Reformation der Ratsgerichte, aus dem 16. Jahrhundert, G 18 über die Gerichtsschreiber ebenfalls aus dem 16. Jahrhundert und G 19 mit Schuldbekenntnissen der Jahre 1391-1392.
Außerdem wurden neu eingetragen: Ein Urteilsbuch von 1529, A 19 im Bestand 115, Hohes weltliches Gericht, und Kriminalakten aus dem 15. Jahrhundert, Nr. 1 im Bestand 125, Kriminalakten.
Wir werden versuchen, zukünftig regelmäßig an dieser Stelle über die neuesten Einträge im Digitalen Archiv zu informieren.
von: Janusch Carl
Ältere Neuigkeiten überspringen12.01.2010
Dank der Bereitstellung durch die Universitäts- und Stadtbibliothek Köln (www.ub.uni-koeln.de/) präsentiert das Digitale Historische Archiv Köln den ersten komplett digital erfassten Bestand: Den Nachlass des deutsch-französischen Architekten und Archäologen Jakob Ignaz Hittorff (Best. 1053).
Hittorff wurde 1792 in Köln geboren und war später vor allem in Paris als Architekt tätig. Im Digitalen Archiv kann nun sein kompletter Nachlass aus dem Historischen Archiv der Stadt Köln eingesehen werden: www.historischesarchivkoeln.de/struktur.php
Der Nachlass (18 Verzeichnungseinheiten mit 1.740 digitalen Einträgen) besteht vornehmlich aus Briefbüchern, in denen es um verschiedene Bauprojekte geht.
von: Janusch Carl
Ältere Neuigkeiten überspringen17.12.2009
Das Historische Archiv der Stadt Köln und der Mikrofilmlesesaal werden über die Feiertage vom 24. Dezember 2009 bis zum 01. Januar 2010 geschlossen haben. Ab dem 04. Januar 2010 sind die Mitarbeiter wieder erreichbar und der Mikrofilmlesesaal geöffnet.
Die Mitarbeiter des Digitalen Historischen Archivs Köln sind auch über die Feiertage per E-Mail (info@historischesarchivkoeln.de) erreichbar.
Wir wünschen Ihnen eine schöne Weihnachtszeit und alles Gute für das Jahr 2010!
von: Janusch Carl
Ältere Neuigkeiten überspringen08.12.2009
Gleich zwei Sammelbände zur Geschichte Kölns sind in den letzten Tagen erschienen. Beide zeigen das breite Spektrum der Kölner Forschungslandschaft.
In der Festschrift zum 60. Geburtstag von Manfred Groten untersuchen seine Schüler Frank Bartsch, Frank Engel, Christian George, Manuel Hagemann, Jochen Hermel, Yuki Ikari, Helmut Rönz, Andreas Rutz, Martin Schlemmer, Hideyuki Takatsu und Tobias Wulf Fragestellungen aus den Bereichen Verfassungs-, Kirchen- und Sozialgeschichte der Stadt sowie der Geschichte der Universität und des Kölner Kurstaates bzw. Erzbistums. Besonderes Augenmerk gilt dabei den personalen Netzwerken. Zeitlich werden Ereignisse vom Spätmittelalter bis ins 20. Jahrhundert thematisiert.
Andreas Rutz und Tobias Wulf (Hgg.): O felix Agrippina nobilis Romanorum Colonia. Neue Studien zur Kölner Geschichte - Festschrift für Manfred Groten zum 60. Geburtstag (Veröffentlichungen des Kölnischen Geschichtsvereins 48), Köln 2009. (www.sh-verlag.de/index.php)
Das neueste Heft der "Geschichte in Köln" ist dreigeteilt. Im ersten Teil beschäftigen sich acht Autoren in ihren Beiträgen mit dem Einsturz des Historischen Archivs der Stadt Köln und dessen Folgen für die Wissenschaft aber auch für das Gedächtnis der Stadt insgesamt. Hier findet sich auch der Beitrag von Andreas Rutz "Ein digitaler Lesesaal für die Geschichte der Stadt Köln: Das digitale Historische Archiv Köln" (S. 69-75). Der zweite Teil bietet wie gewohnt Beiträge zu verschiedenen Aspekten der Kölner Geschichte, an den sich der dritte Teil mit Rezensionen anschließt.
Geschichte in Köln, Heft 56, Köln 2009. (www.geschichte-in-koeln.de/gik_056.htm)
von: Janusch Carl
Ältere Neuigkeiten überspringen23.11.2009
Wie angekündigt bauen wir die Seite in Zusammenarbeit mit dem Historischen Archiv der Stadt Köln (HAStK) weiter aus. Ab heute stellen wir unter der Rubrik "Restaurierungspatenschaften" Archivalien vor, die zwar geborgen werden konnten, jedoch einer umfassenden Restaurierung bedürfen.
Für diese Restaurierungsmaßnahmen sucht das HAStK Spender und Paten. Näheres finden Sie hier: www.historischesarchivkoeln.de/paten_einleitung.php
Bei den ersten 12 Archivalien handelt es sich um Handschriften, die jeweils umfassend mit Bildern und Beschreibungen vorgestellt werden.
von: Janusch Carl
Ältere Neuigkeiten überspringen17.11.2009
Heute wurde der 5.000ste Eintrag in das Digitale Archiv eingespeist! Hier ist er zu finden: www.historischesarchivkoeln.de/struktur.php
Derweil arbeiten wir mit dem Historischen Archiv der Stadt Köln an einigen bedeutenden Neuerungen für die Seite. Darüber hinaus werden wir auch bald die ersten Digitalisate des Archivs selbst präsentieren können.
Die Upload-Funktion haben wir am Sonntag dahingehend verbessert, dass nun alle Felder eines Uploads für den nächsten Upload gespeichert werden können. Dadurch ist das Einfügen von mehreren Digitalisaten des gleichen Bestandes deutlich einfacher geworden.
An dieser Stelle möchten wir unseren 499 Unterstützerinnen und Unterstützern danken und erwarten freudig die oder den 500sten.
von: Janusch Carl
Ältere Neuigkeiten überspringen04.11.2009
In der Sendung "Digitale Archive im Netz" auf 3sat wird am kommenden Sonntag, den 8. November 2009, 16.30 Uhr, "Das digitale Historische Archiv Köln" in einem eigenen Beitrag vorgestellt. Interviewpartner sind Dr. Andreas Rutz (Landesgeschichte/Universität Bonn) und PD Dr. Holger Simon (prometheus/Universität Köln).
Die Sendung ist im Internet abrufbar unter
von: Andreas Rutz
Ältere Neuigkeiten überspringen 09.10.2009
In der Reihe "Veröffentlichungen des Landesarchivs Nordrhein-Westfalen" ist eine Dokumentation zur Expertenanhörung nach dem Einsturz des Historischen Archivs der Stadt Köln erschienen. Der Titel lautet:
Lehren aus Köln. Dokumentation zur Expertenanhörung "Der Kölner Archiveinsturz und die Konsequenzen", hgg. von Wilfried Reininghaus und Andreas Pilger (Veröffentlichungen des Landesarchivs Nordrhein-Westfalen 25), Düsseldorf 2009.
Von besonderem Interesse für das Digitale Historische Archiv Köln sind die Seiten 37-41 mit den Vorträgen und der Diskussion der Arbeitsgruppe 3: Sicherung des Quellenwertes der Archivalien durch Digitalisierung und Sicherungsverfilmung. Hier findet sich auch der Vortrag von Andreas Rutz zum Digitalen Archiv selbst.
von: Janusch Carl
Ältere Neuigkeiten überspringen21.09.2009
Am 10. September hat der Rat der Stadt Köln über den Standort des neuen Archivgebäudes entschieden: Es wird am Eifelwall, Ecke Luxemburger Straße, errichtet. In etwa 5 Jahren soll der Neubau bezugsfertig sein. Das Gebäude, in dem dann auch die Kunst- und Museumsbibliothek sowie das Rheinische Bildarchiv untergebracht werden sollen, wird nach ersten Schätzungen 95 Millionen Euro kosten.
Weitere Informationen finden Sie auf folgender Seite: www.stadt-koeln.de/1/presseservice/mitteilungen/2009/03725/
von: J. Carl
Ältere Neuigkeiten überspringen07.09.2009
Unter dem Menüpunkt "Netzwerk" sind bereits über 30 Forschungsprojekte eingetragen, die sich auf Kölner Archivalien stützen. Die Forscher stammen zum größten Teil aus Deutschland, aber auch aus der Schweiz, Frankreich, den USA und Japan. Das Spektrum reicht von der Untersuchung einzelner Handschriften über Dissertationen zu Barbieren im frühneuzeitlichen Köln und Familienforschung bis zu Biographien. Das Kölner Archivgut ist nach wie vor gefragt und wichtig für die internationale Forschung in verschiedenen Bereichen.
von: Digitales Historisches Archiv Köln
Ältere Neuigkeiten überspringen15.07.2009
Update (23.07.): Die Feuerwehr hat die Bergungsarbeiten in der Severinstraße eingestellt. Daher werden vorerst keine Helfer mehr benötigt.
Das Historische Archiv der Stadt Köln braucht Helfer!
Zurzeit werden in der Severinstraße große Mengen an verschütteten Archivgut von der Feuerwehr geborgen. Um das geborgene Archivgut schnellstmöglich zu versorgen werden dringend freiwillige Helfer gesucht.
In dieser Woche (15.07.- 17.07. 2009) und in der Woche vom 20.07. - 24.07.2009 werden kurzfristig Freiwillge gebraucht, die bei der Erstversorgung helfen.
Es wird in zwei Schichten, von 07:00 Uhr bis 14:00 Uhr und von 13:00 - 19:00 Uhr gearbeitet. Insbesondere für diese Woche werden noch Helfer für die Spätschicht benötigt.
Die Arbeit besteht aus Waschen, Säubern und Verpacken von geborgenen Archivalien.
Falls Sie Interesse haben mitzuhelfen und für weitere Informationen, können Sie sich unter folgenden Telefonnummern beim Historischen Archiv melden:
0221/ 221 24617
0221/ 221 28748
0221/ 221 23589
von: Historisches Archiv
Ältere Neuigkeiten überspringen06.07.2009
Bereits am 22. Juni wurde in Köln auf der 14. Etage im Stadthaus Deutz ein provisorischer Mikrofilmlesesaal eröffnet. Aus der offiziellen Presseerklärung:
"Das Angebot richtet sich an Schüler, Studierende, Doktoranden und Habilitanden, die eine Qualifikationsarbeit mit einem festen Abgabetermin schreiben (Facharbeit, Examensarbeit, Magisterarbeit, Doktorarbeit, Habilitation etc.).
Derzeit können nur drei Arbeitsplätze angeboten werden. Daher wird um Voranmeldung mit Angabe der benötigten Bestände, bzw. Filme gebeten. Telefon (ab Montag 22.6.2009): 0221-22 12 36 69, bzw. mail: lesesaal.hastk@stadt-koeln.de)
Der Lesesaal befindet sich im Raum 14 C 62, Stadthaus Deutz, Westgebäude, Willy-Brandt-Platz 2, 50679 Köln. Die Öffnungszeiten des Lesesaals richten sich nach den Öffnungszeiten des Stadthauses und sind:
Montag 9 Uhr bis 16 Uhr
Dienstag 9 Uhr bis 18 Uhr
Mittwoch 9 Uhr bis 12 Uhr
Donnerstag 9 Uhr bis 16 Uhr
Freitag 9 Uhr bis 12 Uhr.
Zur Verfügung stehen die Mikrofilme der vom Historischen Archiv seit 1963 verfilmten Bestände, hauptsächlich der Alten Abteilung bis 1815 und geringe Teile der Bestände des 19. und 20. Jahrhunderts. Darunter sind Teile der Bestände Oberbürgermeister im 19. Jahrhundert, des Amtsnachlasses Oberbürgermeister Konrad Adenauer und des Schulamtes."
von: Janusch Carl
Ältere Neuigkeiten überspringen28.06.2009
Bei der Expertenanhörung zum Kölner Archiveinsturz am Mittwoch, den 24. Juni 2009, wurde unser Projekt von Dr. Andreas Rutz in der Arbeitsgruppe 3 zu Sicherungsverfilmung und Digitalisierung vorgestellt. Das digitale Historische Archiv diene der schnellen Verfügbarmachung digitalisierter Archivalien und Kopien im Internet, ermögliche die virtuelle Rekonstruktion der Kölner Archivbestände durch Zusammenführung von Kopien und geborgenen Archivalien im Internet und solle sukzessive zu einer neuartigen Recherche- und Kommunikationsplattform im Internet in Form eines "Digitalen Lesesaals für die Geschichte der Stadt Köln" ausgebaut werden.
Die Arbeitsgruppe war sich einig, dass Das digitale Historische Archiv Köln die Chance biete, neue Wege bei der Präsentation und Benutzung von digitalisierter Archivalien im Internet zu beschreiten. Prof. Gerd Schwerhoff (TU Dresden) bezeichnete das Projekt als den "logischen Ort" für eine virtuelle Rekonstruktion der Kölner Archivbestände, der Vorsitzende des Verbands deutscher Archivarinnen und Archivare, Prof. Dr. Robert Kretzschmar (Landesarchiv Baden-Württemberg), lobte, dass hier in die Praxis umgesetzt werde, was die Archivwelt seit Jahren diskutiere, nämlich die Nutzung des Web 2.0 für den archivischen Bereich.
Eine erste Zusammenfassung der Ergebnisse wurde vom Landesarchiv NRW bereitgestellt: www.archive.nrw.de/LandesarchivNRW/BilderKartenLogosDateien/Expertenanh__rung_Ergebniszusammenfassung.pdf
von: Andreas Rutz
Ältere Neuigkeiten überspringen25.06.2009
Der Grimme Online Award 2009 wurde gestern abend in einer großen Festveranstaltung in der Kölner Vulkan-Halle an acht sehr faszinierende und spannende Internetseiten vergeben. Wir gratulieren den Gewinnern des begehrten Preises und freuen uns mit ihnen!
Das digitale Historische Archiv Köln war als erstes Archivprojekt überhaupt in der Kategorie Spezial nominiert, was uns große Aufmerksamkeit und viel Rückenwind für unser Vorhaben verschafft hat. Wir konnten zeigen, dass Archive mit innovativen Konzepten im Internet eine Öffentlichkeit erreichen, die sie als Wissensspeicher und zentraler Ort unseres kulturellen Gedächtnisses dringend brauchen. Diesen Weg wollen wir weiter gehen!

von: Andreas Rutz
Ältere Neuigkeiten überspringen22.06.2009
Am Mittwoch, den 24. Juni 2009, findet in Köln eine Expertenanhörung zum Kölner Archiveinsturz statt. Nach der Eröffnung durch den nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Dr. Jürgen Rüttgers und die Bürgermeisterin der Stadt Köln Elfi Scho-Antwerpes wird am Vormittag in Plenumsvorträgen über den Archiveinsturz und die Folgen aus Kölner, deutscher und internationaler Perspektive berichtet.
Am Nachmittag treten drei Arbeitsgruppen zu den Themen "Bauvorschriften für Archive und deren Überprüfung nach Köln", "Prävention/Notfallvorsorge/Notfalllogistik" und "Sicherung des Quellenwerts der Archivalien durch Digitalisierung und Sicherungsverfilmung" zusammen.
In der dritten Arbeitsgruppe wird neben Dr. Frank Bischof (Archivschule Marburg), Prof. Dr. Gerd Schwerhoff (TU Dresden) und Dr. Bernhard Preuss (Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, Bonn) auch Dr. Andreas Rutz (Universität Bonn) vertreten sein und in einem Impulsreferat erläutern, welche Hilfe "Das digitale Historische Archiv Köln" beim Wiederaufbau des Kölner Stadtarchivs und bei der Rekonstruktion der Bestände leisten kann.
von: Andreas Rutz
Ältere Neuigkeiten überspringen15.06.2009
Das Digitale Historische Archiv Köln ist heute genau 100 Tage im Netz. Aus einer Idee zur "Ersten Hilfe" für das eingestürzte Historische Archiv der Stadt Köln (HAStK) ist ein sehr ambitioniertes Projekt geworden. Über 2700 Uploads, mehr als 420 Nutzer, die Kooperation mit dem HAStK und nicht zuletzt die Nominierung für den Grimme Online Award zeigen den großen Anklang, den unser Projekt bisher gefunden hat. Vielen Dank dafür!
Und das ist noch lange nicht alles: Gemeinsam mit dem HAStK wollen wir das Portal zum "Digitalen Lesesaal" ausbauen. Dieser richtet sich an alle interessierten Bürgerinnen und Bürger und natürlich die Forscherinnen und Forscher. Umfangreiche Digitalisierungsmaßnahmen sind geplant bzw. bereits angelaufen. Unsere Seite wird weiter ausgebaut werden, insbesondere im Bereich des Web 2.0.
Wir möchten das Digitale Historische Archiv Köln zu DER Kommunikationsplattform im Netz für alle an der Geschichte der Stadt Köln Interessierten ausbauen. In diesem Sinne wünschen wir weiterhin allen Nutzerinnen und Nutzern viel Spaß und interassente Aufenthalte auf unserer Seite.
von: Janusch Carl
Ältere Neuigkeiten überspringen29.05.2009
Das digitale Archiv bietet ab sofort Unterstützung für die Literaturverwaltungsprogramme Zotero und Citavi an, und damit eine bequeme Möglichkeit, Lesezeichen zu ausgewählten Archivalien zu speichern und zu verwalten. Wir verwenden für die Einbindung die Methode COinS.
Zotero ist eine kostenlose Erweiterung für den Firefox-Browser. Einmal installiert, erkennt Zotero automatisch, wenn Sie sich eine oder mehrere Archivalien anzeigen lassen. Über einen Mausklick oder eine Auswahlliste können Sie die Adresse der Archivale in Zotero speichern, dort bearbeiten, mit Metadaten versehen und später die Adresse z.B. in ein Textverarbeitungsprogramm exportieren. Klicken Sie auf den gespeicherten Eintrag in Zotero und kehren Sie sofort zur Detailansicht der Archivale zurück!
Das Literaturverwaltungsprogramm Citavi ist in einer freien Version und einer lizenzpflichtigen Version erhältlich. Viele Universitäten besitzen eine Campuslizenz (s. Liste). Das Zusatztool Citavi Picker, das es für Firefox und den Internet Explorer gibt, erkennt automatisch die angezeigten Archivalien und speichert sie auf Mausklick in Citavi.
Weiter Informationen:
was ist zotero? (deutsch) auf zotero.org
zu Citavi Free auf www.citavi.com
zum Citavi Picker auf www.citavi.com
"I hate library standards" Blog von Dorothea Salo über COinS ;-)
von: Sabine Scheele
Ältere Neuigkeiten überspringen26.05.2009
Am vergangenen Sonntag hatte das 3sat-Magazin "neues" über die Internetangebote berichtet, die für den diesjährigen Grimme Online Award nominiert sind. Das Statement von Holger Simon zum digitalen Historischen Archiv Köln können Sie ab sofort online ansehen!
Video in einem neuen Fenster aufrufen
von: Sabine Scheele
Ältere Neuigkeiten überspringen20.05.2009
19.05.2009
Das Gürzenich-Orchester Köln, das Vokalensemble Kölner Dom und Mitglieder der Oper Köln musizieren am Mittwoch, 27. Mai, um 20 Uhr im Dom. Unter Leitung des Kölner Generalmusikdirektors Markus Stenz werden sie Mozarts Missa c-Moll KV 427 („Große Messe“) für Soli, Chor und Orchester im Kölner Dom aufführen.
Als Solisten konnten Claudia Rohrbach (Sopran), Regina Richter (Mezzosopran) und Benjamin Bruns (Tenor), alle Ensemblemitglieder der Kölner Oper, sowie der Bariton Sebastian Noack gewonnen werden. Der Eintritt ist frei. Spenden für die Restaurierung beschädigten Archivgutes des Historischen Archives der Stadt Köln werden erbeten.
Claudia Rohrbach, Regina Richter und Benjamin Bruns zählen zu den Publikumslieblingen der Kölner Oper, und der international renommierte Bariton Sebastian Noack war jüngst u.a. bei Bachs Matthäuspassion und Mozarts c-Moll-Messe mit dem Gürzenich-Orchester in der Kölner Philharmonie zu hören.
von: Janusch Carl
Ältere Neuigkeiten überspringen06.05.2009
In Zusammenarbeit mit der Deutschen Fotothek Dresden (Link) und dem Arbeitsbereich Digitale Dokumentation im Institut für Kunstgeschichte der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Link) starten wir diese Woche probeweise die Digitalisierung von Mikrofilmen.
Vielen Dank an Dr. Jens Bove und Dr. Klaus Weber sowie ihre Institutionen für die Unterstützung!
Die ersten Filme, die nun digitalisiert werden, beinhalten:
- das Ratsmemorialbuch 1 (Verfassung und Verwaltung - V+V (Best. 30)),
- das Statutenbuch der Pfeifenbäcker (Zunft (Best. 95), A/500) aus den Jahren 1730-1732,
- das Schreinsbuch “Judaeorum” (Schreinsbücher (Best. 101), 465) aus den Jahren 1353-1466 und
- zwei Bücher des Hermann von Weinsberg, der Liber Iuventutis und der Liber Senectutis (Chroniken und Darstellungen (Best. 7030), 49 und 50) aus den Jahren 1560-1587.
Wir sind sehr gespannt auf das Ergebnis!
von: Janusch Carl
Ältere Neuigkeiten überspringen22.04.2009
Am Sonntag, dem 26. April 2009, um 16 Uhr wird in St. Pantaleon in Köln ein Benefizkonzert für das eingestürzte Archiv stattfinden. Ausführende sind der Chor und der Kammerchor des Collegium musicum der Universität zu Köln unter Leitung von Michael Ostrzyga.

Aus dem Pressetext:
“Bewegt von der Fassungslosigkeit angesichts des Einsturzes des Historischen Archivs entstand unter den Mitgliedern des Collegium musicum der Uni Köln schnell der Entschluss, im Rahmen der eigenen Möglichkeiten zu helfen, sind doch das Archiv und seine Bestände für viele Universitätsangehörige von direkter Bedeutung.
Die Sängerinnen und Sänger von Chor und Kammerchor der Universität fanden kurzfristig in St. Pantaleon einen Ort für ein Benefizkonzert, bei dem neben Auszügen aus Rachmaninoffs Ganznächtlicher Vigil geistliche a cappella Werke von Busto, Britten und Sisask erklingen werden.
Eröffnet wird das Konzert mit einem Bericht von Hochschuldozentin Dr. Katharina Corsepius (Kunstgeschichte, Bonn). Frau Corsepius koordiniert das ehrenamtliche Engagement Studierender, die bei der Bergung der Archivalien helfen. Sie gibt einen Einblick in die Situation vor Ort, der sehr plastisch veranschaulicht, was der Einsturz des Archivs tatsächlich bedeutet.
Das Collegium musicum unter der Leitung von Universitäts-musikdirektor Michael Ostrzyga möchte Kölner Bürger herzlich dazu einladen, das Konzert zum Anlass für eine Spende zur Unterstützung der Arbeiten am Historischen Archiv zu nehmen.
Für weitere Informationen und Rückfragen kontaktieren Sie bitte: Sophia Herber, Collegium musicum
Tel.: 0221 – 470 41 96
Mail: sophia.herber@uni-koeln.de
www.collmus.com
von: Janusch Carl
Ältere Neuigkeiten überspringen14.04.2009
Seit dem 1. April haben wir einen neuen Mitarbeiter, der die zahlreichen bei uns eingehenden Anfragen bearbeitet und die in das Digitale Archiv eingestellten Daten ergänzt und weiter vereinheitlicht. Janusch Carl M.A. ist Doktorand von Prof. Dr. Manfred Groten in Bonn und arbeitet an einer Dissertation zu den Kölner Geschlechtern im 14. und frühen 15. Jahrhundert. Mit den Beständen des Historischen Archivs ist er also bestens vertraut und wir freuen uns über seine Unterstützung bei der inhaltlichen Betreuung des Digitalen Archivs.
Die Stelle (20h/Woche) wird in den kommenden drei Monaten von Prometheus e.V. finanziert. Wir bemühen uns um eine Anschlussfinanzierung und sind für diesbezügliche Spenden sehr dankbar!
von: Holger Simon
Ältere Neuigkeiten überspringen07.04.2009
Genau einen Monat nach Beginn des Projekts wurden bereits über 1000 Datensätze in das digitale Historische Archiv Köln aufgenommen. Dafür danken wir recht herzlich allen Unterstützern!
Es handelt sich zwar nur um einen Bruchteil der Archivalien aus dem Historischen Archiv der Stadt Köln, deren Schicksal im einzelnen zum gegenwärtigen Zeitpunkt meist ungeklärt ist. Aber diese Zahl, hinter der sich teilweise Mikrofilme mit ganzen Beständen verbergen, zeigt doch das große Engagement der ehemaligen Nutzer des Archivs.
Hoffen wir, dass sowohl die Rettung der verlorenen Archivalien als auch der Ausbau dieses Portals weiterhin mit vollem Elan fortgesetzt wird.
Nochmals vielen Dank und weiter so!
von: Janusch Carl
Ältere Neuigkeiten überspringen02.04.2009
Nur zwei Wochen nach dem ersten Treffen haben wir einen Kooperationsvertrag mit der Stadt Köln abschließen können, der die rechtliche Grundlage für den Ausbau des digitalen Historischen Archivs Köln bietet.
Der Kooperationsvertrag erlaubt jedem seine Kopien und digitale Bilder in das digitale Historische Archiv Köln einzustellen. Darüber hinaus regelt der Kooperationsverstrag die enge Zusammenarbeit und anschließende Übergabe an das Historische Archiv der Stadt Köln unter Wahrung des Portalcharakters als ein offenes Bürgerarchiv.
Eingedenk der außerordentlichen Situation war dies nur möglich, weil alle Beteiligten von der Tragweite und dem Nutzen dieser Initiative für das Historische Archiv der Stadt Köln überzeugt sind.
Wörtlich heißt es im Kooperationsvertrag:
§ 2 Abs. 2: “Das Historische Archiv erlaubt jedem Nutzer, der sich mit seinem bürgerlichen Namen registriert hat, in das Portal seine Bestände an Vervielfältigungen und Abschriften entsprechend der Archivsystematik einzutragen und – falls vorhanden – in digitaler Form einzustellen. Das Einstellen ist keine Publikation des Nutzers im Sinne der Entgeltordnung des Historischen Archivs der Stadt Köln.”
§ 2 Abs. 5 “Das Historische Archiv beansprucht an einem Teil der Archivgüter Verwertungsrechte gemäß UrhG. Diese Archivgüter werden auf dem Portal gesondert gekennzeichnet und unter der Lizenz Creative Commons CC-BY-NC, d. h. Namensnennungspflicht und keine kommerzielle Nutzung möglich, eingestellt.”
§ 2 Abs. 6 “prometheus e. V. und die Abt. Landes-geschichte weisen die Nutzer der Datenbank darauf hin, dass für jede über die Einstellung von Archivgütern hinausgehende weitere Nutzung die Entgeltordnung des Historischen Archivs der Stadt Köln in ihrer jeweils geltenden Fassung Anwendung findet.”
§ 6 Abs. 5: “Im Falle der Beendigung dieses Kooperationsvertrages wird das Historische Archiv die Initiative „Das digitale Historische Archiv Köln“ in einem eigenen Digitalisierungs-projekt unter Verwertung der bis dahin erzielten Ergebnisse weiterführen und den Charakter des unter §2 beschriebenen Portals bewahren.”
von: Holger Simon
Ältere Neuigkeiten überspringen18.03.2009
In den letzten Tagen erhielten wir viele Anfragen bezüglich der rechtlichen Grundlage des digitalen Historischen Archivs. Auch in der Presse und in einschlägigen Listen wird dieses Thema bereits diskutiert.
Vor diesem Hintergrund werden die Initiatoren, prometheus e.V. (Köln) und das Institut für Geschichtswissenschaft, Abt. für Rheinische Landesgeschichte (Bonn) mit dem Historischen Archiv der Stadt Köln in Kürze die rechtliche Situation in einem Kooperationsvertrag regeln. Dieser Vertrag wird eine verbindliche Rechtsgrundlage für die einstellenden Unterstützer, die Betreiber/Initiatoren und das Historische Archiv geschaffen.
In einem ausführlichen Gespräch, waren sich alle Verantwortlichen heute grundsätzlich darin einig, das Projekt unter der Leitung des Historischen Archivs fortzuführen und in ein zukünftiges “Bürgerarchiv” zu überführen.
von: Holger Simon
Ältere Neuigkeiten überspringen17.03.2009
Zwei Wochen nach dem Einsturz des Historischen Archivs standen heute um 14 Uhr in Köln alle Räder still. Die Kölner Bürger gedenken im Gürzenich den beiden Opfern. Am Abend findet ein Schweigemarsch durch die Südstadt statt.
von: Holger Simon
Ältere Neuigkeiten überspringen15.03.2009
Im WDR-Fernsehen hat die Direktorin des Historischen Archivs der Stadt Köln, Frau Dr. Schmidt-Czaia, die Stadt Köln aufgefordert, spätestens bis zum Sommer ein Restaurierungs- und Digitalisierungszentrum einzurichten und schnellstmöglich mit der Planung für ein neues Stadtarchiv zu beginnen. Sie möchte ein “Bürgerarchiv”, das offen ist für die Bürger und von dem die Kölner wissen, welche Schätze es birgt.
Die ehemalige Stadtkonservatorin von Köln, Frau Professorin Kier, stärkte die Idee eines “Bürgerarchivs” und forderte eine gemeinsame Anstregung der Kölner Bürger. Sie rief dazu auf, dem Förderverein “Freunde des Historischen Archivs der Stadt e.V.” beizutreten und darüber eine Bürgerbewegung für ein neues Stadtarchiv zu initiieren. Die Betrittserklärung kann geschickt werden an die vorrübergehende Adresse:
Freunde des Historischen Archivs der Stadt e.V.
c/o Historisches Rathaus
50667 Köln-Innenstadt
von: Holger Simon
Ältere Neuigkeiten überspringen14.03.2009
Gescannte Negative können mit wenigen Handgriffen in Positive umgewandelt werden. Das mag für die Dokumentation an sich nicht erforderlich sein, kommt aber unseren Sehgewohnheiten entgegen und ist ohne Qualitätsverlust möglich. Hier ein paar praktische Hinweise:
Umwandeln: Im Bildverarbeitungsprogramm die Funktion “Invertieren” bzw. “Umkehren” wählen. In den mir bekannten Versionen von Photoshop beispielsweise findet sie sich im Menü Bild > Einstellen und ist mit der Tastenkombination Strg+i direkt zu erreichen.
Schwarzweiß: Bei Farbdateien von Schwarzweiß-Bildern kann man durch das Umschalten auf “Graustufen” unerwünschte Farbstiche vermeiden und gleichzeitig die Dateigröße verringern. Diese Einstellung findet sich bei Photoshop im Menü Bild > Modus.
Bildbearbeitung: Es kann sein, dass digitalisierte Negative etwas “flau” erscheinen, weil mögliche Korrekturen durch Belichten oder Druckvorstufe entfallen. Wenn man nicht auf ein gezieltes Korrekturprofil des Scanners für das verwendete Bildbearbeitungsprogramm zurückgreifen kann, empfehle ich bei Bedarf - anstelle der automatischen Korrekturfunktionen - folgende manuelle Einstellungen:
- Tonwertumfang: Im Einstellungsfenster “Tonwertkorrektur” den Schwarz- und den Weißpunkt, also die linke und rechte Begrenzung der Skala, auf den jeweiligen Anstiegsbeginn der angezeigten Tonwertverteilungskurve setzen. Damit wird der hellste Wert im Bild tatsächlich weiß, der dunkelste tatsächlich schwarz, und die gesamte Darstellungspalette wird ausgeschöpft.
- Kontrast: Im Einstellungsfenster “Gradationskurven” auf der diagonalen Verlaufsanzeige zwei Einstellungspunkte setzen, etwa bei ¼ und bei ¾. Durch gegenläufiges Bewegen der Einstellungspunkte die Verlaufslinie zu einer S-Kurve verändern, deren Mittelpunkt auch weiterhin den Mittelpunkt der Graphik bildet. Je nach Verlaufsrichtung der Kurve wird dadurch bei gleich bleibender Helligkeit der Kontrast härter oder weicher - das entspricht in der analogen Welt der Verwendung von Fotopapier unterschiedlicher Härte. Lassen Sie sich dabei durchaus von Ihrem Gefühl leiten und behalten vor allem die besonders hellen und die besonders dunklen Bereiche im Auge: werden sie überstrahlt bzw. “saufen sie ab”, oder werden mehr Details sichtbar?
- Helligkeit: Entweder unter “Tonwertkorrektur” den Graupunkt (Gamma-Wert) etwas aus der Mitte verschieben, oder - noch flexibler und dynamischer - unter “Gradationskurven” einen einzelnen Einstellungspunkt (in der Regel mittig) setzen und damit den geraden Verlauf zu einer Kurve verändern. Bei beiden Verfahren bleibt der volle Tonwertumfang erhalten.
von: Stefan Brenne
Ältere Neuigkeiten überspringen13.03.2009
Seit dem Unglückstag arbeiten die Kolleginnen und Kollegen mit freiwilligen Helfern Rund um die Uhr in Bergen von Schutt. Ein grauenhaftes Bild der Zerstörung wird ihnen geboten. Die Gesteinsmassen haben einige Archivalien einfach zermahlen oder in kleine Stücke zerrissen.

Das Ausmaß der Zerstörung kann zurzeit nicht überblickt werden. Der Großteil der Urkunden und Akten liegt noch unter den Gesteinsmassen vergraben. Die Bergungs- und Sicherungsmaßnahmen werden einige Wochen wenn nicht Monate andauern. Es bleibt zu hoffen, dass viele Archivalien gerettet oder rekonstruiert werden können.

von: Holger Simon
Ältere Neuigkeiten überspringen11.03.2009
Wir streben auf dieser Plattform eine möglichst vollständige Sammlung von Digitalisaten zum Historischen Archiv Köln an und greifen deshalb auch auf Reproduktionen von gedruckten Abbildungen zurück.
Sollten wir dabei Rechte verletzen, bitten wir die Betroffenen: Weisen Sie entweder unbürokratisch darauf hin, damit wir die Bilder wieder entfernen, oder treten Sie der Aktion bei und signalisieren damit ihre Zustimmung; besser noch: ersetzen oder ergänzen Sie die Reproduktionen durch Digitalisate Ihrer Originalvorlagen!
Vor dem Hochladen von Reproduktionen gedruckter Abbildungen bitte prüfen, ob sie schon im digitalen Archiv vorhanden sind.
von: Stefan Brenne
Ältere Neuigkeiten überspringen10.03.2009
Das Historische Archiv der Stadt Köln wird voraussichtlich über Jahre geschlossen und auch die erhaltenen Archivalien werden nach der Bergung nicht sofort zugänglich sein. Derzeit ist noch nicht bekannt, welche Archivalien gerettet werden können und welche als verloren gelten müssen.
Ab sofort besteht die Möglichkeit, in privater oder öffentlicher Hand befindliche Verfilmungen, (digitale) Fotos, Kopien, Exzerpte usw. von Archivalien aus dem Historischen Archiv der Stadt Köln in unserer Datenbank zu melden und gegebenenfalls als Bilder hochzuladen. Wir rufen alle Nutzerinnen und Nutzer des Archivs auf, die über entsprechende Kopien verfügen, sich an dem Projekt zu beteiligen!
Mit diesem Projekt möchten wir dazu beitragen, bei der anschließenden Rekonstruktion der Archivalien zu helfen und in Zusammenarbeit mit dem Historischen Archiv ein offenes Archiv für die Forschung aufzubauen. Diese Arbeit leisten wir für das Historische Archiv, dessen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter derzeit in rastlosem Einsatz mit der Bergung der Originale beschäftigt sind.
Sobald als möglich soll das digitale Historische Archiv kostenfrei an die Stadt Köln übergeben werden. Eine Fortführung des Projekts unter der Leitung des Historischen Archivs Köln ist geplant.
Das digitale Historische Archiv Köln kann den Verlust von Originalen nicht ersetzen. Es kann aber einen Großteil des Informationsgehalts offen zugänglich machen. Das Historische Archiv der Stadt Köln wird einen Großteil seiner Originale verloren haben. Wir können demnach nicht einfach ein vorhandenes Archiv digital im Internet abbilden, sondern müssen zugleich das Verlorene zusammensuchen. Das sind besondere Herausforderungen für ein solches Projekt.
Zurzeit trägt die Kosten der Initiative der gemeinnützige Verein ‘prometheus - Das digitale Bildarchiv für Forschung & Lehre e.V.’, der mit www.prometheus-bildarchiv.de bereits eines der größten Bildarchive zu Kunst und Kultur betreut.
von: Holger Simon
Ältere Neuigkeiten überspringen07.03.2009
Für die Rettung der Archivbestände:
Empfänger: Freunde des historischen Archivs der Stadt Köln e.V.
KNr: 1900458959, BLZ: 370 501 98, Sparkasse KölnBonn
Stichwort: “Rettung Archiv”
Spendenquittungen werden vom Verein ausgestellt.
Für die Unterstützung von Betroffenen:
Empfänger: Stadt Köln, Kontonummer: 190 319 0419
Stadtsparkasse Köln-Bonn, Bankleitzahl: 370 501 98
Stichwort: Severin
von: Holger Simon
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